Wettbewerb am Papierbach: Siegerentwurf für Baufeld B1|Kultur+Wohnen von Staab Architekten aus Berlin

Im Zentrum des siebten Architekturwettbewerbs für das Urbane Leben am Papierbach steht ein exponiertes Gebäude für kulturelle Nutzungen auf dem Baufeld B1: Es soll Auftakt und Impulsgeber mit identitätsstiftender Wirkung für das Quartier am Papierbach werden. Oberbürgermeister Mathias Neuner zeigte sich begeistert von der hohen Qualität und Unterschiedlichkeit der fünf eingereichten Entwürfe international renommierter Architekturbüros.
Die Jury aus Architekten, Stadtplanern, kommunalen Vertretern und Sachberatern entschied sich für Staab Architekten aus Berlin. "Angemessen und passend für den Ort, eine Reminiszenz an die ehemaligen Industriegebäude" würdigte Architekt Michael Gebhard, der stellvertretend für die Jury berichtete. Der schlichte, homogene Neubau greift mit dem Sheddach das prägende Erscheinungsbild der alten Schmiede auf. Eine besondere architektonische Herausforderung, so Franziska Eberle und Alfred Nieuwenhuisen, sei der Hybrid aus Kultur und Wohnen. Die Jury fand diese Verknüpfung gekonnt gelöst: Kulturnutzung im Sockelbereich mit Cafeterias, Foyer, Veranstaltungssaal und Seminarräumen; in den Obergeschossen Wohn-/Ateliernutzung mit einem öffentlichen Innenhof.
Die Ausstellung AM PAPIERBACH zeigt alle Entwürfe vom 3. bis 16.7. täglich von 17-19 Uhr im Karl-Schrem-Bau (3.OG), Von-Kühlmann-Str. 25, Landsberg am Lech.

Baugenehmigung für Westhof München: ehret+klein plant vielfältige Wohnnutzungen

Mit Stempel vom 1. Juni hält ehret+klein die Baugenehmigung für die Sanierung des Westhofs des ehemaligen Münchner Postfuhramtes in den Händen. Nahe dem Münchner Hauptbahnhof kann der Projektentwickler einen Mix aus klassischem Wohnen und Boarding-House verwirklichen. Bevor mit der gestalterischen und energetischen Sanierung der beiden denkmalgeschützten Flügelgebäude begonnen werden kann, werden die Grundrisse optimiert. Derzeit sind 21 Wohnungen und 25 Serviced Apartments geplant, ergänzt durch 35 Stellplätze in der Tiefgarage. Voraussichtliche Fertigstellung ist Ende 2018.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Urbanes Leben am Papierbach: Symbolischer Abbruch mit historischem Menck Seilbagger

Rund 30 Personen ließen sich den symbolischen Abbruchbeginn und die Eröffnung des Aussichtsturms in Landsberg am Lech trotz großer Hitze nicht entgehen. Oberbürgermeister Mathias Neuner, die Geschäftsführer Michael Ehret und Stefan Klein bestaunten mit ihren Gästen in sicherer Entfernung das Werk der fast 1,5 Tonnen schweren Abrissbirne. Gesteuert wurde sie von einem der wenigen Menschen, die den 50 Jahre alten Menck Seilbagger aus dem Museum noch fahren können.
Wenn von Juli bis Oktober die Firma Ettengruber mit modernen, lärmarmen Maschinen die Gebäude der alten Pflugfabrik abreißt, können die Landsberger vom 7 Meter hohen Aussichtsturm das Geschehen auf der Baustelle verfolgen. Vielfältige Informationen zur Historie Landsbergs, zu den jetzigen Aussichten und zum zukünftigen Quartier am Papierbach werden auf den zwei Ebenen des Turms ausgestellt.

Architekturwettbewerbe Am Papierbach: Siegerenwürfe für Baufeld A2 und Freiflächen als gelungene Auftakte ins Quartier gewürdigt.

"Hier soll es genau so schön werden wie in der Altstadt Landsbergs!" bringt Oberbürgermeister Neuner den Wunsch vieler Landsberger auf den Punkt. Dafür werden sicher auch die am 24.5.17 vorgestellten Siegerentwürfe des fünften und sechsten Architekturwettbewerbs Am Papierbach sorgen.
"Die Freiflächen entscheiden über den Charakter und die Atmosphäre eines Quartiers", betont Fachpreisrichter Michael Gebhard von morpho-logic. Die Jury haben besonders die Platzräume mit wiedererkennbaren Bauminseln als westlichen und östlichen Eingang am Entwurf des Stuttgarter Büros Köber Landschaftsarchitektur überzeugt.
Für ihre architektonische Würdigung des Auftakts ins Quartier wurden die Architeken Nungesser, Madina und Jander aus Darmstadt mit dem 1. Preis des Wettbewerbs für Baufeld A2 bedacht. Neben der klaren Stadtkante des Wohn- und Einzelhandelsgebäudes lenkt Fachpreisrichterin und Stadtbaumeisterin Birgit Weber die Aufmerksamkeit auf "viele schöne versteckte Ideen mit Qualität" des Siegerentwurfs. 

Insgesamt 10 Entwürfe der beiden Wettbewerbe sind vom 19.6.-2.7.17 in der Ausstellung Am Papierbach, Karl-Schrem-Bau in Landsberg zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 17.00-19.00 Uhr.

Regionale Wohnungsbaukonferenz 2017: Stadt und Region wollen gemeinsam mehr Wohnraum schaffen.

Auf der Regionalen Wohnungsbaukonferenz 2017 diskutierten die Rosenheimer Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, Projektentwickler Michael Ehret, Ebersbergs Landrat Robert Niedergesäß und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter mit dem Publikum: Wie gehen wir konstruktiv mit dem Wachstum und dessen Folgen in der Metropolregion München um? Fünf mit Vertretern aus Verwaltung, Lokalpolitik und Immobilienbranche besetzte Stammtische lieferten zahlreiche Ideen, die in der Diskussion aufgegriffen wurden.

Michael Ehret, Geschäftsführer von ehret+klein, zeigte sich begeistert: "An der Begabung eines Grundstücks anzusetzen, ist ein wichtiger Grundsatz, um eine zukunftsweisende und passende Entwicklung anzustoßen und nicht an Bürgern, Nachbarn und Kommune vorbeizuplanen."

Die Dokumentation der Regionalen Wohnungsbaukonferenz 2017 finden Sie unter www.muenchen.de/wohnungsbaukonferenz.

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B2Soccer: Teamplay von ehret+klein

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